1. Die unter der Holzschicht hervortretende und durch die kleinen Löcher des Rosts geleitete Primärluft bewirkt einen konstanten Holzabbrand samt Umsetzung in Gas. Der annähernd konstante Abbrand transformiert das Holz gleichmäßig in Gas und verhindert eine übermäßige Gasbildung.
2. Die Sekundärluft tritt ebenfalls unter dem Rost in das Umfeld des Abbrands hervor, wo sie stark vorerhitzt wird. Die vorerhitzte Luft verbindet sich über der Holzschicht mit den Holzgasen und steigert die Verbrennungstemperatur der Gase auf einen konstant hohen Wert (800 - 1200ºC). Die hohe und konstante Verbrennungstemperatur bedeutet höchste Leistungswerte in der Wärmeerzeugung und bei der Rauchgassauberkeit.
3. Beim Hervortreten unter dem Rost sorgen die Primär- und die Sekundärluft für eine Abkühlung der Rostbauteile.