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![]() Ein Konzept mit Zukunft - Feuer und Wasser
Kachelöfen mit Heizkessel
Die Idee liegt auf der Hand: Warum soll die, im Kachelofen ohnehin vorhandene Energie nicht noch besser genutzt werden? Oder anders gefragt: Warum soll der Kachelofen neben der Strahlungswärme nicht auch gleichzeitig warmes Wasser für eine Zentralheizung und das Bad liefern? Immer mehr Kachelofenfreunde interessiert diese Lösung insbesondere dann, wenn von zukunftsorientierten Heiz-Konzepten für die Niedrigenergiebauweise die Rede ist. Denn man könnte ein ganzes Haus beheizen, oder die vorhandene Zentralheizung unterstützen. Der Kachelofen mit Kesselteil steht im Wohnraum, andere, entfernt liegende Räume werden mit Hilfe von Heizkörpern oder Wandheizflächen vom Kachelofen mitbedient, genauso wie die Warmwasserversorgung. Technisch ist das kein Problem im Gegenteil: BRUNNER hat praktisch für alle denkbaren Fälle entsprechende Konzepte anzubieten. Denn jedes Haus, jede Familie, erst recht Lebensgewohnheiten, bedürfen jeweils individueller Lösungen. Dabei haben alle Konzepte die Grundidee Holzbrandfeuerungen für Kachelöfen als Energielieferant einzusetzen gemeinsam. Welche Möglichkeiten bietet BRUNNER, Feuer und Wasser ökonomisch zu nutzen?
Die Kesselleistung einer Holzbrandfeuerung kann auf verschiedenen Wegen erzeugt werden. Je nach Wirkungsweise ergeben sich gezielte Einsatzbereiche. Angefangen von der Heizungsunterstützung, über die schwerpunktmäßige Heizwasserproduktion bis hin zur Kachelofenheizung im Niedrigenergiehaus können fast alle Anwendungsbereiche abgedeckt werden.
Wann wird welches Kesselgerät eingesetzt?
Der Einsatz der verschiedenen Techniken hängt vom benötigten Kesselanteil ab bzw. von der Frage, welchen Stellenwert der Kachelofeneffekt bei der Nutzung der Holzbrandfeuerung haben soll. Vor allem bei einer Alleinheizung sollte der Anteil des Gebäudes, der nur über heizwasserführende Systeme (z. B. Heizkörper, Wandflächenheizungen, Fußbodenheizungen) beheizt werden kann, mit dem Kesselanteil des Gerätes annähernd übereinstimmen. Hier gilt im Zweifelsfall: Zu viel Kesselleistung hat noch nie geschadet! Aber zu viel direkte Abwärme vom Kachelofen oder der Sichtscheibe kann zu einem Überheizen des Aufstellraumes vor allem in Niedrigenergiehäusern führen! Neben der Raumgröße, dem Wärmebedarf und den unterschiedlichen Bauweisen spielen auch Lebensgewohnheiten, der Komfortgedanke und andere Faktoren eine Rolle.
BRUNNER bietet drei grundlegende Konzepte an: Der aufgesetzte Wärmetauscher unterstützt die bestehende Zentralheizung Auf der Holzbrandfeuerung befindet sich ein Wasserwärmetauscher, der wie bei einem Durchlauferhitzer die Wärmemenge der Heizgase aufnimmt und in Form von heißem Wasser dem Pufferspeicher zuführt. Beim Kesselmodul strömen die Heizgase permanent durch den Wärmetauscher. Der Aufstellraum wird über die Abwärme des Heizeinsatzes und durch die hohe Abstrahlungsleistung der großen, einfachverglasten Sichtscheibe erwärmt. Ein Zugsystem ist hier nicht mehr vorgesehen. Diese Möglichkeit besteht nur dann, wenn die w-Technik eingesetzt wird. Mit Hilfe einer vor dem Schornstein platzierte Umschaltklappe können die Heizgase durch den Wasserwärmetauscher oder durch das Zugsystem geleitet werden. Beim Betrieb der keramischen Nachheizfläche wird dann Strahlungswärme über einen langen Zeitraum, wie beim klassischen Strahlungsofen, an den Wohnbereich abgegeben. In beiden Fällen wird während des Abbrandes eine relativ hohe Kesselleistung erzeugt, die nach Beendigung des Abbrandes rasch abklingt. Mit einem aufgesetzten Wasserwärmetauscher können bis zu 40% der nutzbaren Wärmemenge in Heizwasser umgewandelt werden.
Der Kesselkörper die kompakte Heizzentrale im Wohnbereich HWM Hinter diesem Begriff verbirgt sich unsere Lösung für eine kompakte aber leistungsstarke Kachelofenanlage. Umgeben von einem fest vorgegebenen Zugsystem wird der Kesselkörper von innen über die Brennraumschamotte und von außen über das anliegende Zugsystem erwärmt. Damit wird ein langanhaltendes, gleichmäßiges Wärmeabgabeverhalten garantiert. Der hauptsächlich über Strahlung an den Aufstellraum abgegebene Kachelofenanteil ist beim HWM genauso groß wie der Kesselanteil. Zentral im Wohnbereich platziert eignet sich der HWM für die Kachelofenheizung im Niedrigenergiehaus.
Der Kesselkörper mit integriertem Wärmetauscher abgestimmt auf die Kachelofenheizung im Niedrigenergiehaus Um einer Wärmebelästigung in Räumen mit geringem Wärmebedarf vorzubeugen, haben wir den Heizeinsatz mit einem Kesselmantel umgeben, der die permanente Abwärme in Form von Heizwasser dem Pufferspeicher zuführt. Da uns der Wasseranteil aber immer noch zu gering war, haben wir zusätzlich einen direkt durchströmtem Wasserwärmetauscher integriert. Bei der SK-Technik verwenden wir einen extrem starken Wasserwärmetauscher, der über eine Umschaltklappe, wie bei der w-Technik, anstelle des keramischen Zugsystems zugeschalten wird. Damit können bis zu 70% der nutzbaren Wärmemenge zur Heizwassererzeugung verwendet werden. Die SK-Technik wird schwerpunktmäßig bei Alleinheizungen in Niedrigenergiehäusern eingesetzt, da sich damit eine Wärmebelästigung im Bereich der Kachelofenanlage von vorn herein vermeiden lässt. Die gleiche Technik nur in kompakterer Ausführung haben wir in unseren kleineren Kompaktkesseln eingesetzt. Auch hier ist im Kesselkörper ein Wasserwärmetauscher integriert. Entweder über dem Kesselkörper als B5 oder hinter dem Kesselkörper als B6 platziert, wird die Tauscherfläche permanent durchströmt. Kleiner dimensioniert, kann ein nachgeschaltetes, individuelles Zugsystem angebaut werden. Die Kompaktkessel bieten sich für kleine Ofenanlagen zur Heizungsunterstützung oder in Niedrigenergiehäusern mit einem Wärmebedarf bis zu 6 kW für die Kachelofenheizung an.
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Die Elektronische-Ofen-Steuerung
Jeder Kachelofen brennt nur so gut, wie er bedient wird!
Das bekommen unsere Kunden häufig zu hören, wenn man uns nach dem Anlagenwirkungsgrad, nach der Scheibenverschmutzung, zur Holzkohlebildung, der Wasserleistung, dem Holzbedarf etc. fragt.
Vorraussetzung für Vergnügen und Spaß mit dem Kachelofen ist nicht nur die gute Holzbrandfeuerung, sondern auch das Wissen, wie man richtig mit Holz heizt. Holz darf nicht zu feucht sein oder aus zu großen Scheiten bestehen. Besonders wichtig ist die richtige Luftzufuhr während des Abbrandes. Die Einstellung wird in der Regel per Stellhebel von Hand vorgenommen.Wird die Verbrennungsluft nicht sauber nachgestellt, so kommt es zu den ungewollten Auswirkungen einer unvollständigen Verbrennung: eine stark verrußende Scheibe und Geruchsbelästigung im Freien. Eine unvollständige Verbrennung hat vor allem bei einer Vollhausheizung einen deutlich höheren Holzbedarf und damit Bedienaufwand zur Folge. Aber die elektronische Ofensteuerung kann noch mehr. Vor allem in Kombination mit Kesseltechnik übernimmt diese u. a. das korrekte Zuschalten der integrierten Wasserwärmetauscher und die Ansteuerung der Kachelofenpumpe. Der Benutzer hat einen genauen Überblick über die Temperaturen im Kessel und Pufferspeicher. Und sollte das Temperaturniveau im Systemspeicher zu stark absinken wird automatisch zum Nachheizen aufgefordert. BRUNNER-Ofensteuerungen haben sich im Kachelofenbereich seit ihrer erstmaligen Einführung vor über 10 Jahren etabliert. Alle Heizeinsätze mit Kesseltechnik sind so gefertigt, dass sie jederzeit mit einer Ofensteuerung ausgerüstet oder nachgerüstet werden können. Perfektes Wärmemanagement - sammelt, speichert und verteilt die Wärmeerträge Die Kunst beim Beheizen eines Gebäudes mit regenerativen Energien besteht darin, das Spiel zwischen Wärmerzeugung, -speicherung und -verteilung zu optimieren. Erzeugte Wärme, die man nicht sofort benötigt, wird gespeichert und erst dann wieder abgegeben, wenn Bedarf besteht. Im DAVID-System sind die regenerativen Energieträger Holz und Sonne für die Wärmeerzeugung verantwortlich. Solare Erträge werden hauptsächlich im Sommer erbracht, während in den Wintermonaten Scheitholz und Pellets zum Einsatz kommen. Mit einer intelligenten Speicherlösung kann so das ganze Jahr ausschließlich mit Holz und Sonne Warmwasser erzeugt und geheizt werden.
Die DAVID-Zentraleinheit (DZE) ist eine vollständig vormontierte Heizungszentrale an der die einzelnen Wärmeerzeuger und Verbraucher nur noch mit Vor- und Rücklauf angeschlossen werden müssen. In der DZE befindet sich ein Schichtladespeicher mit 750, 1000 oder 1500 Liter Volumen, der die Überschüsse speichert und ein Verteilregister, das den Speicher mit den Wärmeerzeugern und -verbrauchern verbindet. Die integrierte Systemregelung sorgt für ein optimales Wärmemanagement. Organisiert den komplexen Wärmefluss der zu unterschiedlichen Zeiten anfallenden Wärmeerträge, versorgt die Heizkreise und garantiert für ausreichend Warmwasser. Innerhalb von wenigen Stunden ist die komplette Heizungszentrale auf einer Grundfläche von 100 x 150 cm montiert. Montagekomfort für den Handwerker und Funktionsgarantie für den Betreiber!
DAVID live erleben - www.david-online.org
Natürlich ist es schwierig, einem Heizsystem bei der Arbeit zu zusehen ü das Meiste findet ja im Speicher und Register, verborgen hinter Verkleidung und Dämmung, statt. So richtig überzeugen kann nur der Praxisbetrieb. Zu diesem Zweck haben wir zwei Niedrigenergiehäuser, die auf der Basis von Holz und Sonne beheizt werden mit der notwendigen Messtechnik ausgerüstet und ins Internet ügestelltü. Schauen Sie einfach mal vorbei und erleben live das aktuelle Heizgeschehen. Überzeugen sie sich, dass eine Kachelofenheizung auf Basis regenerativer Energien auch im berufstätigen Haushalt problemlos funktioniert.
Gemeinsamer Betrieb von Kachelofen und Lüftungsanlage.
Der Unterdrucksicherheitsabschalter.
Die Lösung für den gemeinsamen Betrieb von Kachelofen und Lüftungsanlagen
Was tun wenn sich im Gebäude eine Be- und Entlüftungsanlage oder im Aufstellbereich des Kachelofens eine Dunstabzugshaube befindet? Hier besteht im Störfall der Lüftungsanlage (Zuluftgebläse defekt) oder beim Betrieb des Küchenlüfters die Gefahr, dass sich ein kritischer Unterdruck bis in den unmittelbaren Bereich des Kachelofens ausbildet. Im Extremfall können dann die Rauchgase und giftiges Kohlenmonoxid nicht mehr durch den Schornstein abziehen, sondern werden sprichwörtlich in den Wohnbereich gesaugt. Um das zu verhindern, existieren Vorgaben nach denen Lüftungsanlagen; Dunstabzugshauben und raumluftabhängige Feuerstätten nur dann installiert und gemeinsam betrieben werden dürfen, wenn im Störfall der Lüftungsanlage (Unterdruck 4 Pa) eine Sicherheitsabschaltung erfolgt und der Dunstabzug ausschließlich im Umluftbetrieb genutzt wird. Eigensichere Lüftungsanlagen schalten sich im Störfall über eine interne Drehzahlüberwachung der Gebläse ab. Leider bieten nur die wenigsten Hersteller eigensichere Be- und Entlüftungsanlagen an und beim herkömmlichen Betrieb eines Küchenlüfters mit Außenluftanschluss wird es für den Betrieb einer raumluftabhängigen Feuerstätte ohne Außenluftanschluss immer kritisch. Also was tun, wenn ich Kachelofen und Lüftungstechnik gemeinsam betreiben möchte? Warum nicht einfach eine Raumüberwachung im Bereich des Kachelofens vorsehen, die nur bei kritischem Unterdruck also im Störfall die verantwortlichen Lüftungssysteme deaktiviert? Genau so funktioniert unser Unterdruck-Sicherheitsabschalter (USA)! Unabhängig von der im Gebäude installierten Lüftungstechnik können handwerklich erstellte Öfen und Kamine mit und ohne keramischen Zug weiterhin verbaut und auch in Zukunft Holzfeuerstätten unter Naturzugbedingungen gemeinsam mit Lüftungsanlagen bedenkenlos eingebaut und betrieben werden.
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